ÖPNV in Oldenburg muss besser auf Winterwetter eingestellt sein

 

Die BSW-Ratsfraktion beantragt eine ausführliche Stellungnahme der VWG über die komplette Einstellung des Busverkehrs in der Stadt Oldenburg an zwei Tagen

 

Begründung:

Aus Sicht der BSW-Fraktion ist es nicht akzeptabel, dass die VWG in der Stadt Oldenburg den Busverkehr wegen des Winterwetters in diesem Jahr an bisher zwei Tagen komplett eingestellt hat. An diesen Tagen fand in Oldenburg keine Schneekatastrophe statt, sondern es handelte sich um den Einbruch normalen Winterwetters. Darauf muss ein Unternehmen des ÖPNV eingestellt sein, was in zahlreichen vergleichbaren Städten in Deutschland ja auch der Fall war. Dass an solchen Tagen der Fahrplan nicht eingehalten werden kann, ist völlig klar; jeder hat dafür Verständnis Aber gerade  bei so einem Wintereinbruch sind viele Menschen besonders auf einen funktionierenden ÖPNV angewiesen und sollten auf ihn vertrauen können. Die Busse müssen mit einer entsprechenden Bereifung ausgestattet sein. Natürlich müssen auch die  Straßen, auf denen die Busse fahren, prioritär geräumt werden.  Der Regionalverband Oldenburg/Bremen des Fahrgastverbandes  PRO BAHN hat in seiner Stellungnahme vom 21.01.2026 richtig ausgeführt, dass die Nichtpassierbarkeit einzelner Straßen und Stellen, die natürlich gegeben sein kann, nicht zur Einstellung des gesamten Busverkehrs führen darf und dass es beispielsweise für die von der VWG beschriebenen Probleme bei der Unterführung am Hauptbahnhof eine entsprechende Ausstattung der Busse und kreative verkehrliche Lösungen sowie einen Notfallfahrplan geben muss.

 

Für die BSW-Fraktion

Jonas Christopher Höpken

Mitglied im Verkehrsausschuss